Welche Haardichte sollte gewählt werden?




Unter Haardichte ist die Anzahl der follikulärer Einheiten pro Quadratzentimeter auf der Kopfhaut zu verstehen. In der Regel variiert die durchschnittliche natürliche Haardichte eines gesunden Haarwuchses zwischen 60 und 110 follikulären Einheiten pro Quadratzentimeter. Die Haardichte unterscheidet sich von Person zu Person, sie ist spezifisch, weshalb es nicht einfach ist, die bestimmte Haardichte eines Patienten bei einer Haarverpflanzung nachzubilden. Das Ziel ist die ästhetische Verpflanzung von Haaren, so dass das Ergebnis möglichst natürlich aussieht.

Um das zu erzielen, muss der Arzt nicht nur die vorhandene Haardichte erkennen, sondern auch den altersbedingten, fortschreitenden Haarausfall einkalkulieren und in seine Behandlung einbeziehen. Je nach Fläsche spielt der Arzt mit unterschiedlichen Dichten, um so ein optimales, natürliches und individuelles Resultat zu erzielen. Dies verlangt viel Zeit, Geduld, Erfahrung und Können, denn ein Unterschreiten einer gewissen Haardichte führt ebenso zu einem ästhetisch unnatürlichen Ergebnis wie das Überschreiten einer gewissen Haardichte.

Aus dieser Feststellung heraus ergibt sich eine logische Konsequenz: Der Erfolg und die Qualität einer Eigenhaartransplantation wird zum großen Teil von der Anzahl der verpflanzten Haare bestimmt sowie dem möglichst natürlichen Verteilen derselben. Je mehr verpflanzte zur Verfügung stehen, umso besser und natürlicher sind die zu erwartenden Ergebnisse.

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